Harmonie im Inneren – sichtbar im Außen.
Akupunktur ist ein wertvoller Bestandteil meines ganzheitlichen Behandlungskonzepts. Sie stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und basiert auf der Vorstellung, dass Lebensenergie – das sogenannte Qi – durch Leitbahnen (Meridiane) im Körper fließt. Kommt dieser Fluss aus dem Gleichgewicht, kann es zu Schmerzen, Funktionsstörungen oder Unruhe kommen.
Durch das gezielte Setzen sehr feiner Nadeln an bestimmten Punkten wird der Energiefluss reguliert, die Selbstheilung aktiviert und der Körper unterstützt, wieder in Balance zu kommen.



Wirkung und Anwendung
Akupunktur wirkt auf mehreren Ebenen – lokal, nerval, systemisch und energetisch. Sie kann:
- Schmerzen lindern und Verspannungen lösen
- den Stoffwechsel anregen und die Organe unterstützen
- die Durchblutung verbessern
- Stress abbauen und das Nervensystem ausgleichen
- Heilungsprozesse fördern
Ich setze Akupunktur unterstützend ein bei muskuloskelettalen Beschwerden, chronischen Erkrankungen, Stoffwechselproblemen, hormonellen Dysbalancen oder auch einfach zur Tiefenentspannung.
Ablauf einer Behandlung
Nach einer ausführlichen Anamnese und einer individuellen Befundung stimme ich die Punktwahl auf das jeweilige Pferd ab. Die Nadeln verbleiben in der Regel 15–30 Minuten im Körper – viele Pferde entspannen dabei sichtbar oder dösen sogar.
Akupunktur ist sanft, nebenwirkungsarm und wird von den meisten Pferden gut angenommen.
Warum ich Akupunktur mit einbeziehe
In meiner Arbeit kombiniere ich die Stärken aus Physiotherapie, Osteopathie und Akupunktur. Akupunktur wirkt dort, wo man mit reiner Muskel- oder Gelenkbehandlung nicht weiterkommt – sie spricht das System von innen an, beeinflusst vegetative Prozesse und bringt Ruhe in überforderte Strukturen.
So entstehen tiefgreifende Veränderungen – nicht nur im Bewegungsapparat, sondern im gesamten Befinden.
Akupunktur bringt feine Impulse mit großer Wirkung. Sie wirkt nicht laut, sondern tief – und ist damit eine wunderbare Ergänzung zur manuellen Therapie. Besonders bei chronischen Beschwerden, gestressten Pferden oder subtilen Veränderungen im Verhalten entfaltet sie ihr volles Potenzial.
Indikationen
- Husten
- Störungen des Bewegungsapparates
- Kotwasser
- angelaufene Beine
- Ekzeme und Hauterkrankungen
- Stützung alter Pferde
- Verhaltensveränderung
- Rittigkeitsprobleme
- Leistungsabfall
- Störungen der Rosse
- Stoffwechselprobleme
- Huferkrankungen
- uvm.
Was Akupunktur leisten kann – und was nicht
Akupunktur kann die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktivieren, energetische Ungleichgewichte ausgleichen und Heilungsprozesse sanft unterstützen. Sie hilft dem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu finden – ersetzt jedoch keine tierärztliche Diagnostik oder schulmedizinische Behandlung. Strukturelle Schäden oder bereits zerstörtes Gewebe kann sie nicht rückgängig machen. Aber sie kann dabei helfen, Beschwerden zu lindern, funktionelle Störungen zu regulieren und das Wohlbefinden deines Pferdes spürbar zu verbessern.
Individuelle Technik für jedes Pferd
Nicht jedes Pferd reagiert gleich – deshalb passe ich auch die Art der Akupunktur individuell an. Neben der klassischen Nadelakupunktur arbeite ich je nach Bedarf mit ergänzenden Verfahren wie der Laserakupunktur, die besonders sanft und für sensible oder junge Pferde geeignet ist, der Moxibustion, bei der Wärme gezielt an bestimmten Punkten eingesetzt wird, oder der Elektroakupunktur, bei der feine Stromimpulse die Wirkung einzelner Punkte intensivieren. Diese Methoden ermöglichen es, noch gezielter auf die Bedürfnisse deines Pferdes einzugehen – gerade bei chronischen Beschwerden oder tief sitzenden Blockaden.
